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Bei Sturm und Gewitter schützen Sturmklammern das Dach

Die Klimaveränderung bringt es mit sich: Heftige Stürme und Gewitter richten gewaltige Schäden an. Hausbesitzer müssen vor allem um ihr Dach besorgt sein. Deshalb ist es wichtig, schon beim Hausbau das Dach mit Sturmklammern vor Sturmschäden zu schützen.

Ein starker Sturm kann Hausbesitzer gleich doppelt schädigen: Zum einen muss das Dach, das Sturmschäden erlitten hat, repariert und teilweise erneuert werden, zum anderen können Dachpfannen, die sich beim Sturm gelöst haben, erhebliche Schäden in der Nachbarschaft anrichten. Deshalb sollte schon beim Hausbau die Sicherung des Daches vor Sturmschäden mit eingeplant werden.

Früher galten schwere, sich weit überlappende Dacheindeckungen bereits als sicher, doch die orkanartigen Stürme der vergangenen Jahre mit Windstärken bis zu elf haben gezeigt, dass ein Dach heute wesentlich besser gegen Sturmschäden gesichert werden muss. Daher stellt auch die DIN Norm 1055-4 mittlerweile höhere Anforderungen an die Windsogsicherung am Dach als früher. Die Verwendung von Sturmklammern ist heutzutage eine preiswerte und weit verbreitete Methode, um sein Dach bestmöglich gegen Sturmschäden abzusichern.

Windsogsicherung durch Sturmklammern
Bei einem heftigen Sturm ist ein Dach extremen Bedingungen ausgesetzt: Auf der einen Seite entsteht Druck, die Windlast, auf der anderen ein Unterdruck, der Windsog. Das bedeutet, der Sturm zerrt durch Verwirbelungen heftig an der Dacheindeckung.

So genannte Sturmklammern, die die Dacheindeckung durch Befestigung an der Holzunterkonstruktion an Ort und Stelle halten, sind dann erforderlich. Es gibt starre Ausführungen, bei denen die Sturmklammern die Dacheindeckung fest an die Unterkonstruktion binden, etwa durch Verschraubungen und flexible Sturmklammern, bei denen die Dacheindeckung dem Windsog in gewissem Maße nachgeben kann und so diese Kräfte nicht mehr direkt auf die Holzunterkonstruktion wirken.

Welcher Befestigungstyp für welches Dach am besten geeignet ist und ob jeder Ziegel befestigt werden muss oder jeder dritte genügt, wird anhand der Gebäudehöhe, der Dachgeometrie und der geographischen Lage des Hauses entschieden, denn in Deutschland gibt es unterschiedliche Windlastzonen. Das heißt, die auftretenden Windstärken unterscheiden sich natürlich regional. Informationen zur Berechnung der nötigen Windsogsicherung erhält man bei allen Baustoff-Fachhändlern sowie auf den Homepages der Hersteller von Dachbaustoffen.

Quelle: aktion-pro-eigenheim.de; Foto: Wienerberger GmbH