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Eltern sollten auf gute Luft im Kinderzimmer achten

Wohngesundheit ist kein Luxus
Mit den richtigen Bauprodukten schützen Eltern ihre Kinder vor Schadstoffen, die unter anderem aus Farben, Klebern, Bodenbelägen und Möbeln in die Raumluft des Kinderzimmers ausgasen und zu ernsthaften Gesundheitsbeschwerden führen können. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Sentinel-Haus Institut in Zusammenarbeit mit Partnern durchgeführt hat.

Eltern wollen immer das Beste für Ihre Kinder. Und so werden bei der Gestaltung und Einrichtung der Kinderzimmer weder Zeit noch Mühen noch Kosten gescheut. Doch was viele Eltern nicht wissen: Mit der neuen Ausstattung holen sie häufig auch Schadstoffe ins Haus.

Kinder sind deutlich stärker als Erwachsene durch Schadstoffe wie Formaldehyd oder flüchtige organische Stoffe (VOC) gefährdet, die Atemwegsreizungen, Unwohlsein oder Allergien auslösen können. Ihr Immunsystem und ihre Organe entwickeln sich gerade erst, die Abwehrmechanismen des Körpers sind noch nicht so gut ausgeprägt. Das gilt vor allem für Babys und Kleinkinder. Bittere Ironie: Viele der gerade mit Liebe frisch renovierten oder gebauten  Kinderzimmer weisen häufig besonders hohe Schadstoffwerte auf. Dazu kommt, dass die Jüngsten sich besonders lange in Innenräumen aufhalten, oft 20 Stunden oder mehr am Tag.

Um dieses Problem zu lösen, haben die Experten des Sentinel-Haus Instituts (SHI) in Freiburg ein Konzept entwickelt, mit dem wohngesunde Häuser und Renovierungen sicher geplant und umgesetzt werden können. Diese wurde jetzt auf die besondere Situation in Kinderzimmern angewendet und wissenschaftlich überprüft.

Auf geprüft emissionsarme Bauprodukte achten
Mitarbeiter des SHI wählten typische Produkte aus, die bei einer Renovierung oder einem Neubau zum Einsatz kommen: Türen, Fenster, Wandverkleidungen, Bodenbeläge, Spachtel, Farben und Kleber. Von jedem Produkt wurden eine Standardausführung und eine besonders schadstoffarme Variante ausgewählt. Dazu kamen typische Kindermöbel, einmal aus dem gewöhnlichen Möbelhandel, einmal Möbel, die vom ökologischen Einkaufsverband ÖkoControl als besonders wohngesund getestet wurden.

Eingebaut und montiert wurden alle Produkte in zwei gleichgroßen Testräumen im renommierten UL eco-Institut in Köln. Das akkreditierte Prüfinstitut gehört zu den ersten Adressen für Schadstoffbestimmungen in Deutschland. Ausgerüstet mit zahlreichen Analysegeräten wurde in den Zimmern 28 Tage lang die wichtigsten Schadstoffe gemessen. Gelüftet wurde über vorhandene Fenster in der Fassade des Laborgebäudes, eine Variante, die der Realität in den allermeisten deutschen Kinderzimmern entspricht.

Die Messergebnisse sind beeindruckend: Nach der Drei-Tages-Messung war der Summenwert der Lösemittel (TVOC)  im Standardzimmer doppelt so hoch wie im schadstoffarmen Zimmer, nach sieben Tagen waren bereits zehn Mal mehr Lösemittel zu messen als im schadstoffarmen Zimmer. Und bei Abschluss der Messungen nach 28 Tagen wurden im Kinderzimmer mit Standardbaustoffen 15mal mehr Schadstoffe festgestellt als im wohngesunden Kinderzimmer mit ausgewählten Bauprodukten. Dabei wurde im Standardzimmer der Empfehlungswert des Umweltbundesamtes überschritten, der die  Schadstoffbelastung als bedenklich einstuft, und eine Nutzung maximal für die Dauer eines Monats empfiehlt. Wenn es nach vier Wochen also immer noch heftig „neu“ riecht, sind für das Kind ungesunde Schadstoffe in der Raumluft.

Wohngesund ist kaum teurer
Die Mehrkosten für die eingesetzten wohngesunden Baustoffe betrugen nicht einmal mehr als zehn Prozent. Das zeigt dass Wohngesundheit kein Luxus ist. Vor allem wenn man weiß, dass Neugeborene von Müttern, die während der Schwangerschaft renoviert haben oder in frisch renovierten Räumen leben, ein zehn Mal höheres Allergierisiko haben als Kinder von Müttern in nicht renovierten Wohnungen. Das hat das Umweltforschungszentrum der Helmholtz- Gesellschaft in Leipzig herausgefunden. Da ein schönes Kinderzimmer für viele werdende Eltern einfach dazu gehört, lohnt es sich also, auf geprüft emissionsarme Bauprodukte zu achten und bei der Auswahl einfach mal die Nase einzuschalten. Was heftig riecht, ist im Zweifelsfall nicht gesund.  Im Gegenzug können Eltern können mit einer wohngesunden Ausstattung des Kinderzimmers aber auch aller sonstigen Wohnräume mit emissionsgeprüften Bauprodukten viel für die Gesundheit ihrer Kinder und für das eigene Wohlergehen tun. Die dafür notwendigen Produkte sind erprobt und überall im Handel erhältlich und kosten kaum mehr als Standardprodukte, die häufig leider immer noch zu hohe Schadstoffwerte aufweisen.

Quelle: aktion-pro-eigenheim.de;
Sentinel-Haus Institut;